Wohlstand. Was soll das eigentlich sein?
Laut allgemeiner Definition soll Wohlstand aus dem Zusammenspiel seiner materiellen und immateriellen Säule entstehen. Materieller Wohlstand bezieht sich auf den Besitz von finanziellen Ressourcen und materiellen Gütern, während immaterieller Wohlstand sich auf Glück, Gesundheit und zwischenmenschliche Beziehungen konzentriert.
Die, manchmal fanatischen Prediger der Wohlstandssekte behaupten ungebrochen, der Sinn des menschlichen Lebens läge allein in der Anhäufung materiellen Besitzes. Dazu zwingend erforderlich sei die Nutzung von virtuellen Produkten der Finanzindustrie.
Die immaterielle Säule der Ideologie: Gesundheit und besonders Glück seien eng mit Eigentum an Gegenständen verbunden. Auch zwischenmenschliche Beziehungen wären nur durch den Erwerb und Besitz schnell wieder wertloser „Werte“ in den Bereich der grenzenlosen Harmonie zu führen.
Kurz: die heutige Wertschätzung eines Menschen orientiert sich in der Regel an der Menge Sondermüll und anderer verschwendeter Ressourcen in seinem postmortalen Sperrmüllcontainer. Um diesen, oft kreditfinanzierten Zustand zu erhalten, verkaufen die Glaubenden gern Körper und Seele. Sie nennen es „Freiheit“.
Von Anfang an dabei
60 Jahre stetig wachsender Wohlstand, vielfach auf Pump. In vielen Facetten als kulturellen Niedergang live und in Farbe miterlebt. Das Konzept scheint zu scheitern. Aggression, Neid, Missgunst und widerlicher Egoismus bestimmen zunehmend das Verhalten der Glaubenden. Sie bekommen aktuell begründete Angst, ihren Reichtum, bzw. ihre Kreditwürdigkeit zu verlieren.
Was die Wenigsten wahrhaben wollen: Verzicht kann profitabel sein. Besonders wenn es um Gesundheit geht. Weniger Stress, Lärm, Dreck und Gestank, jederzeit und überall, bedeutet mehr Lebensqualität für alle. Etwas mehr Fortbewegung aus eigener Kraft hält den Körper fit und bewahrt vor Übergewicht und Bewegungsmangelerscheinungen. Energie, die nicht verbraucht wird, kann nicht zu teuer sein.
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